top of page

Philipp Fahrbach I

Hessen Marsch, Op. 178

Arr. CPE Strauss

pframe.jpg
00:00 / 04:12

My orchestration of this march by Philipp Fahrbach I, written while he was bandmaster for the Archduke of Hesse regiment. It occurred to me as I was doing it that it wasn’t a very marchable march. I was amused to find while looking for background on the piece a story that supports this theory. I can’t give credit for it as whoever put it on the net didn’t give a source. I’ve attached the original German (Austrian?) below but my understanding of it is (and my German is terrible) –

At a parade in 1853 the Infantry Regiment no. 14 “Archduke of Hesse” incurred the displeasure of the Emperor for its poor marching, or rather dancing. The commander of the regiment blamed the music director, one Philipp Fahrbach I. The Emperor demanded exemplary measures be taken.

Fahrbach wasn’t happy. “Any a*!£hole can march to my music. Train your recruits better and you can stick the Imperial nose yourself” (He doesn’t say where).

The commander then confined Fahrbach to barracks for one day in an attempt to satisfy honour. Fahrbach was having none of it. “I’m not one of your squaddies. I’m an artist. You can’t lock me up.”

After a regimental conference, Fahrbach grudgingly agreed to accept one day’s nominal house arrest.

The story goes on to say that Fahrbach invented a sort of giant metronome (Fixator) so that the regiment could practice. I think that did exist but I don’t think Fahrbach invented it. What’s wrong with a simple drum?


Im Sommer 1853 sah Kaiser Franz Joseph in Schönbrunn entsetzt zu, wie das Infanterieregiment "Großherzog von Hessen Nr. 14" auf den eher launenhaften Marschtakt seiner ausgezeichneten Kapelle mit gräziosen Tanzschritten an ihm vorbeizog. Der Kommandant, zur Rede gestellt, gab dem Kapellmeister der Regimentsmusik, Philipp Fahrbach sen., die Schuld. Der Kaiser verlangte "exemplarische Maßnahmen".

Aber Fahrbach setzte sich selbstbewußt zur Wehr: "Zu Meiner Musik kann jeder Trottel im Takt marschieren! Richtet's eure Rekruten besser ab und steckt's die kaiserliche Nase gefälligst selber ein!" Der Regimentskommandant, ein Oberst, versuchte den aufgebrachten Kapellmeister zu beruhigen: "Schaun S', Fahrbach, bei allerhöchster Unzufriedenheit muß einer g'strafft werden. Sitz'n S'mir einen Tag Kasernearrest ab, dann kann ich meinen untertänigsten Bericht machen, und die G'schicht ist erledigt." Farbach began zu toben: "Ich bin kein Kommißknopf! Ich bin ein Künstler, und einen Künstler könnt's ihr net einsperren!"

Der verzweifelte Oberst rief die Stabsoffiziere des Regiments zusammen. Die Beratung fand eine salomonische, das heißt eine österreichische Lösung: einen Kompromiß. Das Regiment bot seinem eigenwilligen Kapellmeister einen bloß formalen Hausarrest an. Philipp Fahrbach akzeptierte zwar die "Ehrenhaft", betonnte jedoch, er fühle sich volkommen unschuldig, und grollte und grübelte weiter.

Das Schmollen und Nachdenken zeitigte bald ein seltsames Ergebnis. Der gekränkte Kapellmeister stellte der Heeresverwaltung seine Erfindung vor, den "Fixator", einen mechanischen Schrittzähler, laut einem zeitgenössischen Gutachter "ein nach Art der Metallbarometer geformtes Marsch-Metronom, das sich vortrefflich bewährte". Man konnte nun die Märsche in dem von der Obrigkeit gewünschten Tempo exakt einstudieren.

bottom of page